Chris Geist
Advance Tau DLS Test
Der Tau ist ein High C Zweileiner gemacht für SRS Wettbewerbe und schnelle Streckenflüge. Die Kappe wirkt trotz hoher Streckung homogon und «fest» und arbeitet wenig in sich. Der Tau vermittelt gleich eine sicheres Gefühl sowohl beschleunigt als auch unbeschleuigt. In harten Turbulenzen bekommt man sehr viel Feedback über Bremsen und Tragegurte aber die Kappe selbst arbeitet wenig in sich und erfordert (für die Klasse) wenig Pilotenarbeit. Das Handling ist herausragend wie nicht anders zu erwarten bei Advance – Omega ULS Feeling vom Feinsten! Starten tut der TAU DLS wie ein Alpha8, das bekommt Advance einfach immer gut hin. Da können sich andere Hersteller eine Scheibe abschneiden. Speed und Leistung dürften gleich oder sogar einen Tick höher sein als beim Ozone Photon mit präziserem Handling, dafür mit sehr viel Feedback woran man sich gewöhnen muss. Die Stalls und Spins sind gutmütig für die Klasse mit wenig Pitch und kaum Vergängertendenz (2 stufige Stalls). Die B Handles sind sehr effizient mit wenig Druck – perfekt zum Abfangen harter Turbulenzen und zum Vollgas fliegen. Ein wirklich herausragender High C Zweileiner der in erfahrene Fliegerhände gehört und maximale C Klasse Performance bietet. Schade das Advance keine ULS Version macht aber wer weiß was noch kommt 😁
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Nicht beschleunigt Fliegen !
Ok, schon ein bisschen ketzerisch der Aufreißer aber sonst liest ja keiner mehr was 😉 Die letzten XC Seminare war das «beschleunigt fliegen» immer ein Thema weshalb ich es hier aufgreife. Spätestens nach den endlosen Artikeln zum effizienten beschleunigen meint mittlerweile nahezu jeder das man ohne Beschleuniger Einsatz quasi flugunfähig ist. Ich denke es ist wichtig zu verstehen das der Beschleuniger Einsatz im Profi Bereich extrem gepusht wurde und man dann halt angefangen hat das Thema auch im Hobbybereich aufzugreifen. Im Profi Bereich geht es aber darum, möglichst schnell bei Wettbewerben oder 200 und 300km Flügen zu sein. Willst Du das? Dann solltest Du Anfangen gar nicht mehr aus dem Beschleuniger heraus zu gehen 😉 Für Hobby- und Normalpiloten spielt der Beschleuniger, etwas überspitzt gesagt, beim normalen Thermik- und Streckenfliegen eine sehr untergeordnete Rolle. Du kannst Strecken im Bereich von 50-100km ganz easy auch ohne Beschleuniger fliegen und das meist sicherer und mit mehr Airtime 😉 Klar sein sollte jedem Piloten, dass jeder Gleitschirm beschleunigt bei Klappern so gut wie immer ein aggressiveres Verhalten zeigt und auch wenn Reflex Profile mit Zweileinertechnik sich beschleunigt sicherer und stabiler anfühlen sind sie das auch nur bis zu einem gewissen Punkt… und dann wirds oft richtig heftig. Auch in diesem (Profi) Bereich kann ich nur jedem empfehlen im Lee oder bei starken Turbulenzen rechtzeitg aus dem Gas zu gehen und auf die Bremsen zu wechseln wenn Du nicht gerade den PWC oder ein (SRS) Rennen gewinnen musst. Nicht vergessen sollte man auch das bei den meisten Schirmen in den unteren A/B- und zum Teil auch C- Klassen sich die Leistung (GZ und Sinken) beim Beschleunigen verschlechtert. Du fliegst schneller, kommst aber oft mit weniger Höhe an der nächsten Thermik an und musst die Zeit wieder mit Kurbeln verbringen. Zudem erhöht sich die Absaufgefahr wenn Du tiefer ankommst. Bei meinen gemütlicheren Streckenflügen im Bereich von 50-100km fand ich es immer wieder spannend zu sehen, wie selten der Beschleuniger Sinn gemacht hat und meine Partner unbeschleunigt kaum im Rückstand waren, wenn sie eine gute Linie gewählt hatten und effizient kurbelten. Ausnahme sind klar die Hammerthermiken die es ermöglichen, schnell mit viel Gas zu fliegen.
Mein Tipp: Beobachtet beim Beschleunigen oder eben nicht beschleunigen mal, wie sich die Gleitzahl und das Sinken auf Eurem Fluginstrument verändern, ihr werdet erstaunt sein 😉 Dabei auch wichtig: Möglichst aerodynamisch windschnittig im Gurtzeug positionieren und v.a. stabilisiere, damit Du kein Gieren, Rollen oder Nicken unbewusst mit einbaust. Die Hände gehören beim Beschleunigen angelehnt an den hinteren Tragegurt (B- oder C Gurt greifen) und mit diesem wird dann auch gespürt wenn es turbulent werden sollte (Finger weg von den Bremsen!) Die Ellenbogen sind nicht außen sondern parallel hinter dem Tragegurt.
Viele Pilotinnen und Piloten meinen auch das der Beschleuniger Sinn macht um schnell aus einem Sinken raus zu kommen. Das ist richtig aber nur dann, wenn man genau da dann den Beschleuniger parat hat und schnell und effizient treten kann, den wenn Du ihn dir erst rausfummeln musst (beim Sitzgurtzeug, am Besten dadurch noch Pendler einbaust die Leistung kosten), ist das Sinken oft schon wieder vorbei oder der Beschleuniger lohnt sich nicht mehr. Besser ist es hier oft seitlich zu versuchen aus dem Sinken heraus zu fliegen bzw. eine bessere Linie zu suchen. Ein typischer Einsteigerfehler ist oft auch zu schnell ins Gas hinein oder aus dem Gas heraus zu gehen. Der Schirm nickt oder rollt sogar und das kostet auch wieder Leistung. Idealerweise solltest Du bei A- und B- Schirmen (die ganz neue Generation vielleicht ausgenommen) eh nur halb oder dreiviertel Gas fliegen, die Leistung bricht sonst oft stark ein. Wo der Beschleuniger auch für Hobbypiloten Sinn macht ist bei Gegenwind, in Gefahrensituationen (Verhänger, letztes Mittel um nicht Rückwärts in die Stromleitung zu fliegen usw.) und natürlich beim Schnellabstieg mit Ohren Anlegen um den höheren Anstellwinkel zu kompensieren.
Ansonsten lasst doch einfach mal den Beschleuniger weg und genießt die Aussicht 😉
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Sicher Fliegen (Thermik+SIV) | Gardasee
Die Idee ein Sicherheitstraining mit einer Flugreise bzw. einem Thermik- und Flugtechnik Seminar zu verbinden schwirrte uns schon lange im Kopf herum. Endlich ist es soweit und wir denken das das genau das richtige ist, um Dir ein Maximum an Möglichkeiten in einer Woche mitzugeben. Wir sehen die Flugwoche als ganzheitliche Idee Dich fit und sicher für Thermikflüge zu machen aber auch an Deiner Start-, Lande- und Flugtechnik zu arbeiten und Dir die Abstiegsmanöver näher zu bringen. Im Vordergrund steht neben Dir und mentalen Aspekten auch Dein Flugmaterial. Wir schauen genau wie Deine Verbindung zum Schirm ist, wie Du Dich im Gurtzeug bewegst und ob es Defizite bei der Steuertechnik gibt. Richtige Griffhaltung, Handführung, Verbindung zum Gurtzeug und Schirm – hier schauen wir genau hin. Das zweitägige Sicherheitstraining (wetterabhängig) soll Dir Klapper und Reaktionen darauf, Strömungsabrisse und Abstiegshilfen näher bringen und Dir das Werkzeug für einen sicheren Thermikflug geben. Begleitet wird das Seminar von vielen Fachvorträgen.
Unsere Fliegerbase haben wir bei diesem Seminar direkt am Gardasee wo auch unsere Sicherheitstrainings stattfinden. Wann wir welchen Baustein anbieten, hängt dabei wie immer vom Wetter ab. Die umliegenden Fluggebiete sind in der Regel 45min bis max. 2 Stunden Fahrzeit von Malcesine entfernt und nach dem morgendlichen Wetterbriefing entscheiden wir gemeinsam wo es hin geht. Die Fahrt zum Fluggebiet kann mit unseren Flugschulbussen erfolgen. Die Auffahrten zum Startplatz sind separat zu bezahlen und finden entweder mit örtlichen Jeeps, Bussen oder der Seilbahn statt. Abends sind wir wieder in Malcesine und genießen die leckere italienische Küche und das Nachtleben. Die Unterkünfte können direkt in unserer Sicherheitstrainings Base Casa Chincarini gebucht werden, in einem Hotel in der Nähe oder dem Campingplatz Lombardi.
Alle Informationen zur Reise schicken wir Dir natürlich wie immer nach der Anmeldung zu.
DEINE TRAINER
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Ivrea | Piemont
Ivrea ist in der Nähe von Turin am Eingang des Aostatals im Piemont (Italien). Rund um Ivrea gibt es richtig geniale Fluggebiete die im Gegensatz zu Bassano deutlich weniger überlaufen sind, aber die nahezu gleiche Wetterstabilität bieten. Die wunderschönen Fluggelände San Giacomo, Santa Elisabetta und Cavallaria sorgen für entspanntes Fliegen mit italienischem Flair.
In dieser Woche kommst Du auf maximale Airtime und wenn es doch mal nicht fliegt, schlendern wir durch Ivrea und genießen das «dolce vita» (süsses Leben) in einer der unzähligen Bars mit lecker Aperol und einer kleinen Antipasti. Unser Hotel ist direkt im Aostatal und morgens shutteln wir Euch zum Hauptlandeplatz. Von dort nehmen wir meist das örtliche Taxi auf den Berg oder shutteln Euch selbst hinauf. Die Auffahrten sind bei dieser Tour noch nicht im Reisepreis enthalten, weshalb die Reise etwas günstiger ist. Jeder Teilnehmer kann so selbst entscheiden wie oft er auf den Berg fährt. Thermik- und Streckenflieger werden meist nur einmal hinauf fahren und lange in der Luft bleiben, Einsteiger können Routine aufbauen und mehrere Starts- und Landungen machen. Die Start- und Landeplätze sind einfach und das Thermikfliegen ebenfalls. Unsere Fluglehrer funken Dich vom Startplatz aus in die Thermik, geben Dir nützliche Tipps und Tricks beim Fliegen und planen auch mal einen Streckenflug mit Dir durch. Auch Flugtechnik Durchgänge sind je nach Wind und Wetter möglich.
Wir freuen uns jedes Jahr auf Ivrea weil es eine entspannte, wunderschöne Tour ist. Überzeug Dich selbst und komm mit.
DEINE TRAINER
Kolumbien
Wir fliegen nach Cali und von dort startet unsere Tour durch das wilde Caucatal. Im sehr einfachen Fluggebiet Piedechinche fliegen wir die ersten Thermik- und Streckenflüge sowohl an den Bergen als auch im kolumbianischen Flachland. Die Geier (Chulos) zeigen verlässliche die Thermiken an und führen uns durch die Lüfte. Unser kolumbianischer Local und Guide sowie ein Team aus Fahrern sorgen für eine perfekte Infrastruktur und den Rückholservice nach einer Außenlandung. Die zweite Woche geht es weiter Richtung Norden ins XC Paradies Roldanillo und Ansermanuevo und ggf. auch weitere Fluggelände in der Umgebung. Hier bieten sich sowohl Einsteigern als auch XC Cracks perfekte Flugbedingungen. Beide Wochen wohnen wir in landestypischen Hotels mit Einzel- als auch Doppelzimmer Möglichkeit. Alle Fahrten zu den Fluggeländen, Shuttle vom und zum Flughafen sowie Auffahrten, Guiding sowie zwei Wochen Unterkunft in Hotels (EZ Aufpreis) sind im Reisepreis enthalten.
Lass dich vom kolumbianischen Flair und der Gastfreundschaft begeistern. Bei Außenlandungen findet man sofort Mitfahrmöglichkeiten wenn man mal nicht auf unsere Fahrer warten möchte und lernt so Land und Leute kennen. Das Caucatal gilt als sehr sicher und man muss sich sogar als «Gringo» wenig Sorgen machen. Wer jede Menge Airtime (wir fliegen normalerweise täglich), XC Kilometer und Urlaubfeeling pur sucht und dem kalten Winter in Deutschland entfliehen will, ist bei dieser Tour genau richtig.
DEINE TRAINER
Meduno
Warum Meduno?
Weil man hier richtig viel Airtime sammelt. Bei passenden Bedingungen starten wir oft schon gegen 10 Uhr morgens und fliegen bis zum Sonnenuntergang.
Der Tag beginnt entspannt: gemeinsames Frühstück im Hotel. Direkt daneben liegt ein Campingplatz – Zimmer oder Camper, alles an einem Ort. Das ganze Team, Fluglehrer und Teilnehmer, alle sind zusammen.
Nach dem Frühstück folgt das Meteobriefing, dann fahren wir zum Landeplatz. Die Landeplatzbesprechung machen wir am ersten Tag ausführlich. Anschließend geht es zum Startplatz: Starteinweisung, Geländeeinweisung, Streckenoptionen – oder bei sehr guten Bedingungen gezieltes Toplande-Training. Meduno bietet dafür perfekte Voraussetzungen, und wir trainieren es nicht nur einmal, sondern so oft es Sinn macht.
Wir sind bewusst früh am Startplatz, damit genug Zeit für Vorbereitung und Groundhandling zum Aufwärmen bleibt. Danach geht’s in die Luft. Sprudelt die Thermik gut, fliegt der Fluglehrer mit und wir machen gemeinsam einen Streckenflug, je nach Wetter klein oder auch ambitionierter.
Nach dem ersten Flug treffen wir uns zur Mittagspause – meist Eis und Espresso und danach geht es wieder zum Startplatz. Jetzt beginnt das Haupttraining oder entspantes fliegen, oft bis in die Abendstunden. Der letzte Flug endet häufig im schönsten Abendlicht.
Abends gehen wir gemeinsam essen. Bei Streckenflügen analysieren wir die Flüge zusammen und besprechen Linienwahl und Entscheidungen.
Mit unserem eigenen Bus sind wir vor Ort flexibel und nicht auf Shuttles angewiesen. Sollte das Wetter in Meduno nicht passen können wir das Fluggebiet auch mal tageweise wechseln. Meduno eignet sich für alle vom Einsteiger bis zum erfahrenen Piloten. Viel fliegen, viel lernen, viel genießen.
DEINE TRAINER
Slowenien XC Seminar
Slowenien ist so ein Fluggebiet, in dem einfach alle auf ihre Kosten kommen – von magischen Abendflügen bis hin zu verhältnismäßig einfach zu fliegenden 100 Kilometern. Beim Einsteiger XC Seminar machen wir uns das unkomplizierte Reliefs, die riesigen Aussenlandewiesen und die zuverlässigen Thmerikspots zu nutze. Selbst bei eher ungünstigen Wetterverhältnissen können wir hier perfekt trainieren, gerade auch, weil wir den Fokus in diesem Seminar nicht auf maximal vielen Kilometern haben, sondern darauf, Theorie und Taktik zu vermitteln, sodass ihr künftig sicher und selbstbewusst Eure eigenen Streckenflüge planen und durchführen könnt. Aus der Luft bekommt ihr unmittelbar Tipps zu Eurer Flugtechnik, Eurer Linienwahl und wo ihr den nächsten Aufwind findet, falls ihr mal etwas ratlos in der Luft hängt. Der mentale Aspekt des Streckenfliegens (welcher Pilot will ich sein? Wie kann ich das erreichen? Womit setze ich mich aktuell unter Druck? Wovor habe ich Angst?) ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil dieses Seminars.
Da alle Teilnehmenden über die ganze Flugwoche mit dem Premium Abo von Burnair ausgestattet sind, können wir mit Hilfe dieses umfassenden Tools ideal Wetterbriefing und Flugplan gemeinsam erstellen, haben uns während des Fluges alle im Blick und können im Nachhinein die einzelnen Tracks ideal analysieren. Und dann ist da ja auch noch die Magie des Soca-Tals! Ein Bad im kristallklaren Wasser, die wundervolle Bergwelt und die gute lokale Küche – alles ideal, um etwas Urlaubsflair zu genießen und die Batterien nach einem anstrengenden Flugtag in der Luft wieder aufladen.
Mit Chris Geist und Erika Dürr habt ihr eine Kombi an Guides an der Seite, die eine ganze Palette an Skills mitbringen: Während Chris mit seiner Acro- und Sicherheitstrainer-Karriere viel Erfahrung für Flugtechnik und Material mitbringt, ergänzt Erika Dürr das Seminar mit viel Hintergrundwissen zu mentalen Aspekten des Fliegens sowie eine großen Portion Empathie. Selbstredend sind beide große XC-Fans!
Deine Vorteile im Überblick:
– ausführliche Gebietsvorstellung inkl. Talwindsysteme, Thermikspots und Gefahrenstellen
– tägliches gemeinsames Wetterbriefing, entsprechende Task-Vorschläge für jeden Tag
– gemeinsames Streckenfliegen, abgestimmt auf Euer Flugkönnen mit Betreuung direkt aus der Luft von uns zwei Guides (Chris Geist, Erika Dürr)
– Theorie zu Thermik und XC sowie mentale Aspekte des Fliegens, sodass ihr künftig auch selbstständig Streckenflüge unternehmen könnt und Thermikpunkte & Gefahrenstellen selbst erkennt
– kostenloses Premium Burnair-Abo für die Dauer des Seminars
– Videos Eurer Starts inkl Analyse
– optional: gemeinsames Groundhandeln zum Verfeinern der Starttechnik
– Wunderbares Urlaubsflair an der Soča und unglaubliche (!) Ausblicke aus der Luft!
Was dich erwartet:
Der Fokus bei diesem Seminar liegt einerseits im gemeinsamen Wegfliegen als auch im Vermitteln von Thermik- und XC-Theorie, sodass ihr künftig selbstständig und sicher eigene Strecken fliegen könnt. Dazu nutzen wir moderne Meteo- und Streckenflugplanungstool und geben Euch einfache Werkzeuge an die Hand, um einerseits vielversprechende Thermikpunkte zu erkennen als auch die größten Gefahrenstellen. Der mentale Aspekt (was hält mich zurück, womit mache ich mir Druck, was fehlt mir, um jene Pilotin zu werden, die ich gerne wäre?) ist ein wichtiger Teil dieses Seminars.
Die Woche richtet sich an alle, die schon erste Thermikerfahrung gesammelt haben und ihre ersten 15, 30 oder 50 Kilometer „knacken“ möchten oder aber ganz entspannt im Schwarm dieses wunderbare Fluggebiet erkunden wollen!
Wie läuft so ein Flugtag ab?
Wir starten normalerweise mit einem kurzen Recap des vergangenen Tages (was habe ich gut gemacht, worauf möchte ich heute besonders achten?) sowie einem tagesaktuellen Wetterbriefing, zu dem wir verschiedene Flugvorschläge machen.
Da wir großen Wert auf gute Starttechnik legen, filmen wir – wenn möglich – Eure Starts und können sie später so analysieren. In der Luft gibt es dann Air-to-Air Betreuung zu Flugentscheidungen, Flugtechnik und Überlegungen, die wir uns in der Luft machen. Dadurch, dass wir zwei Guides sind, könnt ihr davon ausgehen, dass immer eine/r von uns grob in Eurer Nähe ist.
Beim gemeinsamen Abendessen lassen wir den Tag ausklingen, können Fragen klären und Erlebnisse teilen.
Und wenn es mal nicht fliegt?
Sollte mal ein Teil des Tages nicht fliegbar sein, können wir den problemlos mit wertvoller Theorie füllen oder wir erkunden gemeinsam die unglaublich schöne Natur des Soča-Tals. Denn ja: das Urlaubsflair kommt in Slowenien normalerweise nie zu kurz, diese Ecke der Alpen ist einfach magisch!
An wen richtet sich dieses Seminar:
Dieses Seminar ist für alle, die schon etwas Thermikerfahrung gesammelt haben, künftig selbstständig eigene Strecken fliegen oder einfach mal im Schwarm das Fluggebiet erkunden möchten.
Die Region ist ein wunderbares Urlaubsgebiet mit unglaublicher Natur und vielfältigen touristischen Angeboten – sie bietet sich also auch für nichtfliegende Partner/innen oder Familien an!
DEINE TRAINER
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Take Off Seminar
In diesem Seminar widmen wir uns zwei Tage lang Eurem Schirmhandling. Dank der zahlreichen Übungshänge haben wir eigentlich immer einen guten Spot, an dem wir vorwärts und rückwärts Aufziehen trainieren sowie Cobrastart, Kiten und einen sicheren Startabbruch üben können. Ziel dieses Seminars ist deinen Startablauf sicherer, vor allem aber ruhiger und spielerischer zu gestalten, sodass du künftig entspannter und freudvoller am Startplatz stehen kannst – und zwar unabhängig davon, ob du es keinen oder (für dich) starken Wind hat. Nach diesem Seminar wirst du problemlos den Schirm auffächern können, um deine Leinen zu kontrollieren, du wirst das Gefühl einer erkennbaren Phasentrennung beim Starten kennen und den Umgang mit starkem Wind, du wirst deinen Schirm wieder zurückhandeln können, falls er mal auf der Nase liegt, du wirst wissen, wie man einen Schirm über eine Strecke kitet und wie ein Cobrastart abläuft.
Link zu einem Artikel im DHV-Info Magazin über ein Take-Off Seminar der Paragliding Academy für Allgäuer Pilotinnen
DEINE TRAINER
Allgäu XC Seminar
Ist Euch auch schon mal aufgefallen, dass sehr viele sehr starke Piloten aus dem Allgäu kommen? Christian Schugg, Manuel Nübel, Michael Lacher – alles xAlps-Piloten aus der Region. Das liegt nicht nur an der Sportlichkeit der Allgäuer, sondern auch daran, dass die Region ein wunderschönes, aber auch anspruchsvolles Fluggebiet ist. Wer hier gut fliegen kann, kann es überall!
Im XC SEMINAR ALLGÄU erkunden wir gemeinsam die Heimatregion der Paragliding Academy – aber zuerst setzen wir uns mit dem komplexen Talwindsystem auseinander, besprechen Taktik und Theorie rund um das sichere Streckenfliegen und gehen anhand moderner Tools durch den Prozess von Wetterbriefing und Flugplanung. Und dann gehts los! Vielleicht reiten wir vom Hochgrat aus die malerische Nagelfluhkette ab, vielleicht erkunden wir vom Nebelhorn aus die schroffe Bergwelt des Allgäuer Hauptkamms, schauen beim Streckenflug am Tegelberg beim Heimflug aufs Schloss Neuschwanstein runter oder wir bestaunen von Andelsbuch aus die Ausblicke auf Widderstein und Bodensee. Selbst wenn die Flugbedingungen nicht ideal sind, kannst du dich darauf verlassen, dass die Local Fluglehrer noch ein paar Ideen in petto haben. Notfalls gehen wir zum Groundhandeln und perfektionieren Eure Starttechnik.
Link zu einem Artikel im DHV-Info Magazin über das XC Seminar im Allgäu im Jahr 2020 (ab Seite 40).
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