Chris Geist

Greifenburg XC Seminar

Greifenburg und die Emberger Alm ist weltweit als eines der wettersichersten und besten Streckenfluggelände bekannt. Wir wohnen direkt am Fliegercamp bei Franz (Zimmer und Camper möglich) und von dort fahren uns täglich die Shuttlebusse zum Startplatz. Wir fliegen hier mit Dir gemeinsam die ersten Streckenflüge für den B-Schein aber auch schon etwas größere Strecken im Bereich von ca. 15-50km. Nicht nur die reinen XC Kilometer stehen hier im Vordergrund. Wir wollen Dir zeigen wie man nicht nur mit Glück oder bei extrem hoher Basis solche Strecken meistern kann, sondern wie man diese auch sicher und effizient durchführt. Tragende Linien finden, in steigende Luftmassen «floaten» und effizient an Deiner Zentriertechnik arbeiten – all das steht auf dem Programm. Natürlich geben wir Dir auch nützliche Tipps und Tricks zur Materialoptimierung (Schirm, Gurtzeug, Retter). Die Planung findet mit der Burnair Map statt. Hier planen wir die Strecken und können sie dann direkt in der Burnair Go abfliegen. Livetracking und Track Analyse sind ebenfalls Bestandteil des Kurses. Morgens gibt es ein Meteobriefing und unsere Trainer funken Dich aus der Luft auf Deinem Streckenflug. Eine selbständige Start- und Landetechnik sowie Thermikflugerfahrung setzen wir bei dem Seminar voraus. Eine wunderschöne Tour durch Kärnten mit viel Spaß und Lernerfolg sind garantiert.

 

Alle Informationen zur Reise schicken wir Dir natürlich wie immer nach der Anmeldung zu.

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Dolomiten XC Seminar

Ich denke die Dolomiten als UNESCO Kulturerbe muss man wohl nicht mehr vorstellen. Jedes Mal wenn ich die Dolomiten besuche werde ich demütig, wenn ich an diesen massiven Felsformationen vorbei fliege. Wir wohnen in Campitello die Fassa oder in einem der kleinen Nachbarorte und nutzen täglich die Seilbahn Col Rodella zum Startplatz. Gemeinsam planen wir Streckenflüge im Bereich von 15-50km zum Rosengarten, Langkofel, Plattkofel, Sella und der berüchtigten Marmolata. Im Mittelpunkt des Seminars stehen effizientes Thermikkurbeln, Routenplanung und das gemeinsame Streckenfliegen mit Funkbetreuung aus der Luft. Wir arbeiten mit Dir gemeinsam an Deiner Flugtechnik und geben Dir das Rüstzeug Streckenflüge zu planen und sicher durchzuführen. Natürlich steht auch das tägliche Meteobriefing auf dem Plan. Aber eigentlich geht es hier um eins: Die unfassbar schöne Landschaft aus der Luft zu genießen und zu bestaunen 😉 Beim Dolomiten Streckenflugseminar solltest Du über eine selbständige Start- und Landetechnik verfügen und bereits Thermikflugerfahrung haben. 

 

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Über «große Gruppengrößen»

Gott, das Thema beschäftigt mich jetzt auch schon über 25 Jahre und ich muss gestehen das es mir allmählich auf den Keks geht. Es ist verständlich das in dieser hochsensiblen Zeit nach Corona und dem ganzen Individualismus jeder am Liebsten allein auf dem Planeten und am Übungshang wäre, aber so ein Gleitschirmkurs, da sind halt noch andere Leute mit dabei. Dann klappts nicht so richtig bei einem selber, dann ist der Wind oder das Wetter vielleicht nicht so passend und dann ist plötzlich die Gruppengröße an allem Schuld. Diesen «Vorwurf» (oft ist es auch eine Anregung) hören wir zum Glück die letzten Jahre immer weniger, den natürlich haben auch wir dazu gelernt und nehmen pro Kurs tatsächlich maximal 16 Teilnehmer oder bei XC Seminaren und TakeOff Seminaren max. 12-14 Teilnehmer mit zwei Fluglehrern an. Vor nicht all zu langer Zeit waren normale Gruppengrößen 25-30 Mann groß (wohlgemerkt auch mit zwei Lehrern und ggf. noch einem Hiwi) und auch jetzt gibt es noch Flugschulen und Reiseveranstalter mit sehr großen Teilnehmerzahlen. Nach der Corona Zeit mussten viele Kurse abgesagt werden aufgrund wilder Inzidenzwerte und so gab es einen ordentlichen Rückstau bei den Flugschulen. Da haben wir (die Flugschulen) uns viel anhören müssen und das war eine harte Zeit für uns alle. In den 80ern als der Sport geboomt hatte, haben viele Flugschulen auch mal 50-60 Mann Gruppen gehabt. Ich selber habe als junger Fluglehrer bei vielen Flugschulen gearbeitet. Bei der wohl größten Flugschule Europas kann ich mich noch erinnern das wir zu dritt einen 50 Mann Schnupperkurs geschmissen haben. Ich hab das damals sportlich gesehen und mir hat der Stress sogar gefallen als ich noch jung war und bin am Übungshang rumgerannt wie ein Karnickel auf Koks, die Leute fanden es gut und keiner musste lang warten 😉 Zudem kann man als Fluglehrer sehr schnell ganz viel dazu lernen bei so großen Gruppen 😉 In Südtirol beim Höhenkurs dann mit 3 Funkgeräten, total stressig aber irgendwie auch toll wenn man das dann alles auf die Reihe kriegt… Naja die Zeiten sind wohl auch bei den ganz großen Flugschulen vorbei und der Betreuungsschlüssel ist überall angepasst worden. Klar machen sollte man sich als Teilnehmer das alle größeren und guten Flugschulen in der Regel immer 10-16 Mann (Frau) starke Gruppen haben mit zwei Lehrern, den kleinere Gruppen machen bei dem Preis leider keinen Sinn. Mit 8 Mann Gruppen kann mal mit einem Fluglehrer bei den Höhenkursen nicht arbeiten den es braucht hier einen Fluglehrer am Startplatz und einen am Landeplatz. Wenn die Gruppe zu klein wird müssen wir die Kurse auch mal absagen den z.B. bei den Einsteigerkursen liegt unser «break even» bei 10-11 Teilnehmern, darunter zahlt die Flugschule drauf – das nur mal am Rande. Oft machen wir aber auch Höhenkurse mit 8-9 Teilnehmern das die Fluglehrer Arbeit haben und die Teilnehmer den Kurs machen können nur auf Dauer müssen wir natürlich auch Geld verdienen sonst gibt es uns irgendwann nicht mehr.

 

Wärst Du bereit mehr zu bezahlen für die halbe Gruppengröße? Jeder sagt jetzt wahrscheinlich erstmal JA aber unser Office Team weiß: Das stimmt leider bei den wenigsten! Jeder vergleicht Preise und gerade am Anfang wenn man noch nicht weiß was Gleitschirmfliegen bedeutet kann mir keiner Erzählen das er bei uns das doppelte zahlen würde, wenn da 8 Teilnehmer max. steht und bei der anderen Flugschule es nur die hälfte kostet und 16 Teilnehmer steht. Wir hatten schon Kurse mit max. 8 Pilotinnen und Piloten und zwei Lehrern im Programm – das hat so gut wie niemand gebucht und die Kurse mussten wir immer absagen. Der Preis entscheidet definitiv mit und man möchte ja auch nicht sooooo viel zahlen für ein Hobby.

 

Fun fact: Eine 8 Mann große Gruppe mit einem Fluglehrer wird von vielen Anbietern als VIP Kurs verkauft. Eine 16 Mann Gruppe mit zwei Lehrern ist dann aber eine große Gruppe 😉 Schon witzig was das Hirn mit einem macht. Würde mir aber vielleicht auch so gehen als Teilnehmer.

 

Tipp: Ein guter Betreuungsschlüssel sind 6-8 Teilnehmer pro Fluglehrer. Ein ambitionierter Vollprofi schafft es auch eine größere Gruppe allein zufrieden zu stellen aber das machen wir eigentlich nie. Ihr könnt im Büro übrigens immer Anfragen und Euch über die Belegungszahlen informieren und wir bieten auch Privatkurse an, wo man einen Trainer ganz für sich alleine buchen kann.

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About the air and you

Alllsssoooo…. Aktuell ist es einfach scheiße bockig. PUNKT! So bockig das sich sogar Leute aus der Szene (wie ich) dazu berufen fühlen etwas darüber zu schreiben (Das Bild oben ist übrigens von heute: War auch scheiße bockig und sauviel Westwind und man musste aufpassen das es einem die Kiste nicht abräumt – das sieht man auf dem Bild nicht, gell 😉 ) Nachdem ich leider gerade schon einen Spritz getrunken habe, kann es sein das die Message jetzt etwas unter geht (Leute die mich kennen lachen jetzt). Kurzwellentröge, Höhentiefs, massiver Westwind, Überhitzung, Gewitter, El Nino?… mir gehen langsam die Superlative aus aber Fakt ist: im Moment sollte einfach nicht jeder fliegen! Instagram? Youtube? Redbull? New Generation an Freizeitflugtouristen? Selbstüberschätzung? Ich weiß es nicht! Aktuell passiert einfach zuviel. Wir haben zu viele Unfälle (nicht immer wegen dem Wetter natürlich) und das schmerzt mich sehr. Ich habe lange gesagt das Gleitschirmfliegen (so) sicher ist wie der Pilot der unter dem Schirm hängt (und das stimmt auch noch!) aber aktuell sage ich doch immer häufiger: Gleitschirmfliegen kann gefährlich sein! Die Luft und sich selbst richtig einzuschätzen ist ja manchmal für Profis schon schwierig, wie soll es da ein Wenigflieger richtig machen. Roter Fetzen in der Luft = Super, es fliegt. Keiner fragt sich: Ist das Karl-Uwe (ein Rookie) der seit einer Stunde versucht zu landen und wirklich Angst hat oder ist es Chrigel Maurer der die X-Alps gewinnen muss und die grenzwertigen Bedingungen in Kauf nimmt? Nö, das Hirn suggeriert einem: Ahh es fliegt! Aber fliegt es für DEINEN Pilotenlevel? Dies ist auch immer wieder Thema meiner Vorträge. Selbst mir geht es mittlerweile oft so das ich von den Bedingungen überrascht werde und es halt mit viel Routine und Flugtechnik gut ausbügeln kann. Wenn Du schnell sehr gut wirst und viel fliegst ist das super, aber ich habe auch gemerkt das man die langjährige Erfahrung auch durch viel fliegen am Anfang nicht wett machen kann. Lass Dir Zeit, Du willst ja lange fliegen! Wenn die Routine und das aktuelle Können noch fehlt, sollte man halt einfach nicht in der Luft sein, wenn es so kachelt. Fliegt doch einfach mal ganz früh am morgen wie unsere Schüler in Ratholz, die um 5.37 Uhr am Hang stehen oder gaaaanz spät am abend, wenn sich die Luftmasse oft wieder stabilisiert… Passt auf Euch auf und genießt die ruhigen Abgleiter so sehr wie ich es immer noch tue nach fast 30 Jahren Gleitschirmfliegen. Muss raus in den Garten mit Oma und Ben grillen. Ich denke die Rubrik Chris´ Senf hat Potential, was meint ihr? 🤣

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Nova Xenon 3 Test

Der Nova Xenon 3 hat mir so gut gefallen das ich mir gleich einen Kaufen musste. Das Starten ist fast ein «no brainer» – so gehört es sich für einen X-Alps Schirm und einen superleichten Hochleister. Bei Hike to Fly und Biwakflügen braucht es einen guten Starter da man oft bei wenig Wind oder anspruchsvollen Startplätzen startet. In der Luft fühlt sich der Xenon3 extrem sexy an. Die Kappe arbeitet relativ stark in sich aber «schluckt» die Turbulenzen sehr gut weg, so dass der Pilot wenig Arbeit hat. Der ein oder andere empfindet den Xenon3 vielleicht sogar als «zu gedämpft», mir persönlich taugt das Handling so sehr gut. Der Schirm ist im oberen Gewichtsbereich sehr wendig ohne Tendenz zum Graben. Der Steuerdruck ist leicht- bis mittelhart und der Xenon hat lange Steuerwege. Richtung Stall wird der Steuerdruck härter und er zeigt gut den Stallpunkt an. Das «Runterpumpen» und langsam fliegen des sehr schnell getrimmten Flügels ist für die Klasse und Streckung super. Was bei allen D Leichtschirmen im Vergleich zur C Klasse bemerkbar ist, ist das der Pilot eifnach mehr Arbeiten muss in Turbulenzen. Während die C Schirme deutlich weniger Piloteneingriff erfordern muss beim Xenon3 oder auch beim Zeolite2 einfach etwas mehr gearbeitet werden um die Kappe stabil zu halten. Das erfordert mehr Kapazitäten bei langen Streckenflügen ist aber normal und der Pilot bekommt noch mehr Performance als in der C Klasse. By the way: Die Leistung des Xenon 3 ist herausragend! Sowohl das Steigverhalten als auch das Gleiten sind dem Zeolite2, den ich (noch) für die Referenz in der Klasse halte, mindestes ebenbürtig wenn nicht sogar überlegen. Zweistufige Stalls sind gut zu fliegen und auch Spins und Helis sind machbar. Aufgrund der hohen Streckung muss der Pilot mehr Können um Verhänger zu vermeiden aber für die Klasse ist der Schirm relativ einfach zu fliegen. Eine geile Maschine, gemacht für lange XC Flüge für den sehr ambitionierten XC Piloten.

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Advance Tau DLS Test

Der Tau ist ein High C Zweileiner gemacht für SRS Wettbewerbe und schnelle Streckenflüge. Die Kappe wirkt trotz hoher Streckung homogon und «fest» und arbeitet wenig in sich. Der Tau vermittelt gleich eine sicheres Gefühl sowohl beschleunigt als auch unbeschleuigt. In harten Turbulenzen bekommt man sehr viel Feedback über Bremsen und Tragegurte aber die Kappe selbst arbeitet wenig in sich und erfordert (für die Klasse) wenig Pilotenarbeit. Das Handling ist herausragend wie nicht anders zu erwarten bei Advance – Omega ULS Feeling vom Feinsten! Starten tut der TAU DLS wie ein Alpha8, das bekommt Advance einfach immer gut hin. Da können sich andere Hersteller eine Scheibe abschneiden. Speed und Leistung dürften gleich oder sogar einen Tick höher sein als beim Ozone Photon mit präziserem Handling, dafür mit sehr viel Feedback woran man sich gewöhnen muss. Die Stalls und Spins sind gutmütig für die Klasse mit wenig Pitch und kaum Vergängertendenz (2 stufige Stalls). Die B Handles sind sehr effizient mit wenig Druck – perfekt zum Abfangen harter Turbulenzen und zum Vollgas fliegen. Ein wirklich herausragender High C Zweileiner der in erfahrene Fliegerhände gehört und maximale C Klasse Performance bietet. Schade das Advance keine ULS Version macht aber wer weiß was noch kommt 😁

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Nicht beschleunigt Fliegen !

Ok, schon ein bisschen ketzerisch der Aufreißer aber sonst liest ja keiner mehr was 😉 Die letzten XC Seminare war das «beschleunigt fliegen» immer ein Thema weshalb ich es hier aufgreife. Spätestens nach den endlosen Artikeln zum effizienten beschleunigen meint mittlerweile nahezu jeder das man ohne Beschleuniger Einsatz quasi flugunfähig ist. Ich denke es ist wichtig zu verstehen das der Beschleuniger Einsatz im Profi Bereich extrem gepusht wurde und man dann halt angefangen hat das Thema auch im Hobbybereich aufzugreifen. Im Profi Bereich geht es aber darum, möglichst schnell bei Wettbewerben oder 200 und 300km Flügen zu sein. Willst Du das? Dann solltest Du Anfangen gar nicht mehr aus dem Beschleuniger heraus zu gehen 😉 Für Hobby- und Normalpiloten spielt der Beschleuniger, etwas überspitzt gesagt, beim normalen Thermik- und Streckenfliegen eine sehr untergeordnete Rolle. Du kannst Strecken im Bereich von 50-100km ganz easy auch ohne Beschleuniger fliegen und das meist sicherer und mit mehr Airtime 😉 Klar sein sollte jedem Piloten, dass jeder Gleitschirm beschleunigt bei Klappern so gut wie immer ein aggressiveres Verhalten zeigt und auch wenn Reflex Profile mit Zweileinertechnik sich beschleunigt sicherer und stabiler anfühlen sind sie das auch nur bis zu einem gewissen Punkt… und dann wirds oft richtig heftig. Auch in diesem (Profi) Bereich kann ich nur jedem empfehlen im Lee oder bei starken Turbulenzen rechtzeitg aus dem Gas zu gehen und auf die Bremsen zu wechseln wenn Du nicht gerade den PWC oder ein (SRS) Rennen gewinnen musst. Nicht vergessen sollte man auch das bei den meisten Schirmen in den unteren A/B- und zum Teil auch C- Klassen sich die Leistung (GZ und Sinken) beim Beschleunigen verschlechtert. Du fliegst schneller, kommst aber oft mit weniger Höhe an der nächsten Thermik an und musst die Zeit wieder mit Kurbeln verbringen. Zudem erhöht sich die Absaufgefahr wenn Du tiefer ankommst. Bei meinen gemütlicheren Streckenflügen im Bereich von 50-100km fand ich es immer wieder spannend zu sehen, wie selten der Beschleuniger Sinn gemacht hat und meine Partner unbeschleunigt kaum im Rückstand waren, wenn sie eine gute Linie gewählt hatten und effizient kurbelten. Ausnahme sind klar die Hammerthermiken die es ermöglichen, schnell mit viel Gas zu fliegen.

 

Mein Tipp: Beobachtet beim Beschleunigen oder eben nicht beschleunigen mal, wie sich die Gleitzahl und das Sinken auf Eurem Fluginstrument verändern, ihr werdet erstaunt sein 😉 Dabei auch wichtig: Möglichst aerodynamisch windschnittig im Gurtzeug positionieren und v.a. stabilisiere,  damit Du kein Gieren, Rollen oder Nicken unbewusst mit einbaust. Die Hände gehören beim Beschleunigen angelehnt an den hinteren Tragegurt (B- oder C Gurt greifen) und mit diesem wird dann auch gespürt wenn es turbulent werden sollte (Finger weg von den Bremsen!) Die Ellenbogen sind nicht außen sondern parallel hinter dem Tragegurt.

 

Viele Pilotinnen und Piloten meinen auch das der Beschleuniger Sinn macht um schnell aus einem Sinken raus zu kommen. Das ist richtig aber nur dann, wenn man genau da dann den Beschleuniger parat hat und schnell und effizient treten kann, den wenn Du ihn dir erst rausfummeln musst (beim Sitzgurtzeug, am Besten dadurch noch Pendler einbaust die Leistung kosten), ist das Sinken oft schon wieder vorbei oder der Beschleuniger lohnt sich nicht mehr. Besser ist es hier oft seitlich zu versuchen aus dem Sinken heraus zu fliegen bzw. eine bessere Linie zu suchen. Ein typischer Einsteigerfehler ist oft auch zu schnell ins Gas hinein oder aus dem Gas heraus zu gehen. Der Schirm nickt oder rollt sogar und das kostet auch wieder Leistung. Idealerweise solltest Du bei A- und B- Schirmen (die ganz neue Generation vielleicht ausgenommen) eh nur halb oder dreiviertel Gas fliegen, die Leistung bricht sonst oft stark ein. Wo der Beschleuniger auch für Hobbypiloten Sinn macht ist bei Gegenwind, in Gefahrensituationen (Verhänger, letztes Mittel um nicht Rückwärts in die Stromleitung zu fliegen usw.) und natürlich beim Schnellabstieg mit Ohren Anlegen um den höheren Anstellwinkel zu kompensieren.

 

Ansonsten lasst doch einfach mal den Beschleuniger weg und genießt die Aussicht 😉

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Sicher Fliegen (Thermik+SIV) | Gardasee

Die Idee ein Sicherheitstraining mit einer Flugreise bzw. einem Thermik- und Flugtechnik Seminar zu verbinden schwirrte uns schon lange im Kopf herum. Endlich ist es soweit und wir denken das das genau das richtige ist, um Dir ein Maximum an Möglichkeiten in einer Woche mitzugeben. Wir sehen die Flugwoche als ganzheitliche Idee Dich fit und sicher für Thermikflüge zu machen aber auch an Deiner Start-, Lande- und Flugtechnik zu arbeiten und Dir die Abstiegsmanöver näher zu bringen. Im Vordergrund steht neben Dir und mentalen Aspekten auch Dein Flugmaterial. Wir schauen genau wie Deine Verbindung zum Schirm ist, wie Du Dich im Gurtzeug bewegst und ob es Defizite bei der Steuertechnik gibt. Richtige Griffhaltung, Handführung, Verbindung zum Gurtzeug und Schirm – hier schauen wir genau hin. Das zweitägige Sicherheitstraining (wetterabhängig) soll Dir Klapper und Reaktionen darauf, Strömungsabrisse und Abstiegshilfen näher bringen und Dir das Werkzeug für einen sicheren Thermikflug geben. Begleitet wird das Seminar von vielen Fachvorträgen.

 

Unsere Fliegerbase haben wir bei diesem Seminar direkt am Gardasee wo auch unsere Sicherheitstrainings stattfinden. Wann wir welchen Baustein anbieten, hängt dabei wie immer vom Wetter ab. Die umliegenden Fluggebiete sind in der Regel 45min bis max. 2 Stunden Fahrzeit von Malcesine entfernt und nach dem morgendlichen Wetterbriefing entscheiden wir gemeinsam wo es hin geht. Die Fahrt zum Fluggebiet kann mit unseren Flugschulbussen erfolgen. Die Auffahrten zum Startplatz sind separat zu bezahlen und finden entweder mit örtlichen Jeeps, Bussen oder der Seilbahn statt. Abends sind wir wieder in Malcesine und genießen die leckere italienische Küche und das Nachtleben. Die Unterkünfte können direkt in unserer Sicherheitstrainings Base Casa Chincarini gebucht werden, in einem Hotel in der Nähe oder dem Campingplatz Lombardi.

 

Alle Informationen zur Reise schicken wir Dir natürlich wie immer nach der Anmeldung zu.

 

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Ivrea | Piemont

Ivrea ist in der Nähe von Turin am Eingang des Aostatals im Piemont (Italien). Rund um Ivrea gibt es richtig geniale Fluggebiete die im Gegensatz zu Bassano deutlich weniger überlaufen sind, aber die nahezu gleiche Wetterstabilität bieten. Die wunderschönen Fluggelände San Giacomo, Santa Elisabetta und Cavallaria sorgen für entspanntes Fliegen mit italienischem Flair.

 

In dieser Woche kommst Du auf maximale Airtime und wenn es doch mal nicht fliegt, schlendern wir durch Ivrea und genießen das «dolce vita» (süsses Leben) in einer der unzähligen Bars mit lecker Aperol und einer kleinen Antipasti. Unser Hotel ist direkt im Aostatal und morgens shutteln wir Euch zum Hauptlandeplatz. Von dort nehmen wir meist das örtliche Taxi auf den Berg oder shutteln Euch selbst hinauf. Die Auffahrten sind bei dieser Tour noch nicht im Reisepreis enthalten, weshalb die Reise etwas günstiger ist. Jeder Teilnehmer kann so selbst entscheiden wie oft er auf den Berg fährt. Thermik- und Streckenflieger werden meist nur einmal hinauf fahren und lange in der Luft bleiben, Einsteiger können Routine aufbauen und mehrere Starts- und Landungen machen. Die Start- und Landeplätze sind einfach und das Thermikfliegen ebenfalls. Unsere Fluglehrer funken Dich vom Startplatz aus in die Thermik, geben Dir nützliche Tipps und Tricks beim Fliegen und planen auch mal einen Streckenflug mit Dir durch. Auch Flugtechnik Durchgänge sind je nach Wind und Wetter möglich.

 

Wir freuen uns jedes Jahr auf Ivrea weil es eine entspannte, wunderschöne Tour ist. Überzeug Dich selbst und komm mit.

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Kolumbien

Wir fliegen nach Cali und von dort startet unsere Tour durch das wilde Caucatal. Im sehr einfachen Fluggebiet Piedechinche fliegen wir die ersten Thermik- und Streckenflüge sowohl an den Bergen als auch im kolumbianischen Flachland. Die Geier (Chulos) zeigen verlässliche die Thermiken an und führen uns durch die Lüfte. Unser kolumbianischer Local und Guide sowie ein Team aus Fahrern sorgen für eine perfekte Infrastruktur und den Rückholservice nach einer Außenlandung. Die zweite Woche geht es weiter Richtung Norden ins XC Paradies Roldanillo und Ansermanuevo und ggf. auch weitere Fluggelände in der Umgebung. Hier bieten sich sowohl Einsteigern als auch XC Cracks perfekte Flugbedingungen. Beide Wochen wohnen wir in landestypischen Hotels mit Einzel- als auch Doppelzimmer Möglichkeit. Alle Fahrten zu den Fluggeländen, Shuttle vom und zum Flughafen sowie Auffahrten, Guiding sowie zwei Wochen Unterkunft in Hotels (EZ Aufpreis) sind im Reisepreis enthalten. 

Lass dich vom kolumbianischen Flair und der Gastfreundschaft begeistern. Bei Außenlandungen findet man sofort Mitfahrmöglichkeiten wenn man mal nicht auf unsere Fahrer warten möchte und lernt so Land und Leute kennen. Das Caucatal gilt als sehr sicher und man muss sich sogar als «Gringo» wenig Sorgen machen. Wer jede Menge Airtime (wir fliegen normalerweise täglich), XC Kilometer und Urlaubfeeling pur sucht und dem kalten Winter in Deutschland entfliehen will, ist bei dieser Tour genau richtig.

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