Die Jungen sagen „Stoked“ – genau dieses Wort beschreibt perfekt meinen ersten Besuch vor ein paar Jahren in den hohen Pyrenäen und dem malerischen Örtchen Castejón de Sos, der echten Fliegerstadt. Schon der Pico Cibollés sieht unglaublich gewaltig aus und lädt uns Gleitschirmflieger mit seinen vielfältigen Start- und Landeplätzen geradezu dazu ein, ihn fliegerisch zu erobern.
Die wunderbaren Grasstartplätze bieten fantastische Bedingungen für ausgiebiges Groundhandling und zum Verfeinern der Starttechnik, bevor es richtig in die Lüfte geht. Das Thermikpotential ist hier gewaltig und trägt uns zuverlässig nach oben. Gemeinsam mit Gänsegeiern und Bartgeiern kurbeln wir in der Thermik, unternehmen kleine Streckenflüge oder hängen einfach genüsslich über dem Startplatz und bestaunen die atemberaubende Landschaft. Auch das Toplanden lässt sich an diesen riesigen Startplätzen hervorragend trainieren und perfektionieren.
Einmal den Pico Cibollés überhöht, hat man einen unfassbaren Blick Richtung Frankreich und zum höchsten Berg der Pyrenäen, dem Pico de Aneto – ein absolut majestätischer Anblick! Das Tolle dabei: Die großzügigen Start- und Landeplätze überfordern auch Einsteiger nicht und bieten Piloten aller Könnensstufen reichlich Spielraum für jede Menge Airtime. Sattelfest sollte man allerdings schon sein, denn die Thermik kann an manchen Tagen richtig knackig werden. Für Einsteiger empfiehlt es sich daher, vor allem die ruhigeren Morgenflüge oder die herrlichen Abendsoarings voll auszukosten. Wir wohnen gemeinsam in einem einfachen, aber charmanten Hotel mitten im Ortskern, ganz unweit der Landeplätze.
Ein typischer Tag bei uns:
08:30 Uhr – Frühstück: Gemeinsam in den Tag starten.
09:30 Uhr – Briefing: Mentales Check-in, Meteo-Check und bei Bedarf spannende Theorie-Einheiten.
10:30 Uhr – Auffahrt auf den Berg: Es geht über Schotterpisten rauf zum Startplatz. Die Starts und Flüge werden natürlich von professioneller Funkunterstützung begleitet.
14:00 Uhr – Siesta: Zeit zum Shoppen, Ausruhen, einen Café con leche trinken oder – wer nicht genug kriegt – einfach direkt weiterzudurchfliegen!
16:00 Uhr – Abendflug: Auf geht’s zur zweiten Runde für unvergessliche Soaring-Flüge bis zum Sunset.
20:00 Uhr – Abendessen: Gemütlicher Ausklang bei Tapas und gutem Essen.
Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen und der Tag unfliegbar sein (was selten vorkommt), machen wir das Beste draus: Auf Wunsch begleiten wir die Tage mit Videoanalysen, spannenden Theorie-Einheiten, kleinen Städtetrips und vielem mehr.
DEINE TRAINER
TIPP
Beide Pyrenäen Wochen lassen sich optimal miteinander verbinden. Die erste Woche in Ager. Die zweite Woche in Castejon de Sos
